| EU Jugendparlament |
|
|
Gymnasium St. Leonhard nimmt am Europäischen Jugendparlament in Würzburg teil. Das städtische Gymnasium St. Leonhard nahm ...
... letzten Monat mit einer achtköpfigen Gruppe von Oberstufenschülern am Europäischen Jugendparlament (EYP, European Youth Parliament) teil und wurde als eine von zwölf Schulen aus dem gesamten Bundesgebiet und als einzige aus der Region Aachen zur nationalen Auswahlsitzung nach Würzburg eingeladen, wo eine Experten-Jury ermittelte, welche Schule die Bundesrepublik Deutschland beim EYP 2011 in Athen vertreten darf. Das Europäische Jugendparlament in Deutschland e.V. ist eine gemeinnützige Organisation, die den europäischen Gedanken Jugendlichen näher bringen und die europäische Identität stärken möchte. Der Wettbewerb des EYPs in Deutschland, in dem die Schüler wie echte Europaabgeordnete agieren müssen, gliedert sich in folgende drei Phasen: In der ersten Phase des Wettbewerbes mussten die Schüler der verschiedenen Schulen eine Resolution zum Thema Lobbyismus schreiben. Aus allen Teilnehmern wurden die besten zwölf ermittelt und zur nationalen Auswahlsitzung nach Würzburg eingeladen (darunter auch St. Leonhard). Auf der nationalen Auswahlsitzung, der zweiten Phase, werden die Schülergruppen in verschiedene Ausschüsse aufgeteilt, in denen sie eine weitere Resolution zum Thema Klimawandel schreiben mussten. Dennoch wurde die beste Schuldelegation ausgewählt, die dann in der dritten Phase nach Athen reisen darf, um dort die Interessen Deutschlands in einem Planspiel zu vertreten. Für die Schüler des Gymnasium St. Leonhards war und ist die Teilnahme am EYP etwas ganz besonderes. „Wir haben die Möglichkeit, etwas Europapolitisches zu schaffen und viele neue Menschen kennen zu lernen. Wir können wie die echten Europaabgeordneten debattieren und dann einen Konsens finden“, lobt Schülerin Anna Nyland das EYP. Und Lehrerin Frau Holtz bestätigt: „Das EYP bietet den Schülern die Möglichkeit mehr über den Aufbau und die Arbeitsweise unserer Europäischen Union zu erfahren und spielerisch ihre Fremdsprachenkenntnisse zu vertiefen.“ Die offiziellen Arbeitsprachen während des gesamten Wettbewerbes sind Englisch und Französisch. Aber das war für eine Europaschule wie St. Leonhard kein Problem, denn mit dem französisch-bilingualen Zweig und dem Cambridge-Zertifikat rangiert die Schule im Fremdsprachenbereich ganz oben. Spannend war es, als die Schüler von St. Leonhard im Juni nach Würzburg fuhren und dort um die Nationalqualifikation kämpften. Auch wenn es nicht ganz für den ersten Platz gereicht hat: die Delegation von St. Leonhard wurde nach Berlin eingeladen und hat sich fest vorgenommen auch weiterhin im EYP mitzuarbeiten. „Das ganze wäre aber niemals möglich gewesen, wenn wir als Schule nicht viele tatkräftige Sponsoren gehabt hätten, die uns die Reisen nach Würzburg und Berlin ermöglichten“, so Frau Holtz. Unterstützt wurde die Schülerdelegation nämlich vom Oberbürgermeister der Stadt Aachen, Herrn Macel Philipp, dem Städteregionsrat der Städteregion Aachen, Herrn Helmut Etschenberg und von der Aachener Europaabgeordneten Sabine Verheyen. „Hätten wir diese Unterstützung nicht erhalten, wären wir schon bei den Fahrtkosten gescheitert“, erläutert Sara Paulus, Delegationsmitglied. „Unsere Schüler haben mal wieder bewiesen, dass es sich lohnt zu kämpfen und haben gelernt für Europa einzutreten“, blickt Schulleiter Günther Dick optimistisch zurück. Auch in Zukunft wird das Gymnasium St. Leonhard am EYP teilnehmen und den europäischen Gedanken weiter fördern. Wie es weitergeht, erfahren Sie selbstverständlich hier auf unseren Internetseiten. Von Dominik B. Bayer, Jahrgangstufe 12 dbb 03.VII.2010
|








