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„Leidenschaft für den Kunden“ – Die AMB Generali Informatik Servives GmbH als Lernpartner von St. Leonhard

 

Jeder Mensch braucht Freunde. Sogar eine Schule braucht sie. St. Leonhard schätzt sich glücklich, viele Freunde zu haben – große und kleine. Ein besonders großer und wichtiger Freund des Gymnasiums St. Leonhard ist die Generali Deutschland Informatik Services GmbH (GDIS).

Was verbirgt sich hinter diesen vier Buchstaben?

Das Generali Deutschland-Tochterunternehmen leistet speziell den IT-Service für sämtliche der Generali Deutschland Gruppe angegliederten Firmen, dies sind Versicherungsunternehmen und Finanzdienstleister wie zum Beispiel die AachenMünchener, Generali Versicherungen, CosmosDirekt, Central, Volksfürsorge Vertriebsgesellschaft, die Deutsche Bausparkasse Badenia oder Advocard. Dabei stellt die GDIS den Rechnungsbetrieb für die gesamte IT-Region Central East sicher und bedient Generali-Gesellschaften in Belgien, den Niederlanden, Österreich sowie in zehn osteuropäischen Staaten. Rund 1100 Mitarbeiter/innen erzielen einen Jahresumsatz von ca. 360 Millionen Euro und vernetzen täglich 40.000 Menschen. Damit gehört das Unternehmen, das an den Standorten Aachen und Hamburg angesiedelt ist, zu den führenden Entwicklern von Informationssystemen in Deutschland.

Manche Freundschaften beginnen an einem ganz bestimmten, genau datierbaren Tag. So war es auch bei St. Leonhard und der GDIS. An einem Mittwoch, dem 11. Juni 2008, wurde diese Freundschaft in der Mediothek des Gymnasiums St. Leonhard besiegelt. Damals hieß die GDIS noch AMB Generali Informatik Services GmbH (AMGIS). Kurt Petru als Geschäftsführer der AMGIS, Heinz Gehlen, Geschäftsführer der IHK Aachen und Bert Vogelfänger vom KURS-Basisbüro der Stadt Aachen unterzeichneten gemeinsam mit dem damaligen Hausherrn und Schulleiter Günther Dick die „Kooperationsvereinbarung 2008“ – ein für alle Beteiligten hoffnungsvoller, feierlicher Akt.

Ein solcher Vertrag hebt eine langjährige Lernpartnerschaft zwischen einer Aachener Schule und einem Unternehmen der Region aus der Taufe. Dies geschieht im Rahmen der Vernetzungsinitiative KURS.

KURS bedeutet „Kooperationsnetz Unternehmen der Region und Schule“ und ist ein Gemeinschaftsprojekt der Bezirksregierung Köln sowie der Industrie- und Handelskammern in Aachen, Bonn/Rhein-Sieg und Köln.

Die Lernpartnerschaft soll Schule und Beruf enger verknüpfen; Klassen und Kurse erhalten Gelegenheit, die Wirklichkeit der Wirtschaft vor Ort zu erkunden; der Unterricht kann durch Einbindung des Unternehmens praxisnäher, handlungsorientierter und realitätsgerechter gestaltet werden. Die GDIS will Schülerinnen und Schülern während deren Schullaufbahn als Modell der unternehmerischen Arbeitswelt in verschiedenen Jahrgangsstufen und unterschiedlichen Fächern begegnen.

Das Generali Deutschland Tochterunternehmen ist nicht zuletzt wegen seiner Spezialisierung auf leistungsfähige und zukunftssichere IT-Anwendungen ein Glücksfall für unsere Schule. Die Arbeit in einem Informationstechnologie-Zentrum fasziniert vor allem die zahlreichen Informatik-Fans unter unseren Schülerinnen und Schülern.

Herr Engels als Vorsitzender der Fachkonferenz Informatik an St. Leonhard sowie Herr Thürwächter, zuständig für die Studien- und Berufswahlberatung, aber auch Frau Rosemarie Kraft als Mittelstufenkoordinatorin sind von Seiten der Schule in die Koordination der vielfältigen, attraktiven gemeinsamen Projekte einbezogen.

Das Unternehmen bietet unseren Schülerinnen und Schülern Betriebserkundungen, Betriebspraktika mit differenziertem individuellem Feedback, stellt Plätze für den „Girl’s Day“ bereit und informiert in der Schule über Berufsbilder, Berufswahlmöglichkeiten und das hauseigene Bewerbungsverfahren.

Die GDIS erhofft sich ihrerseits, dass Schulabgänger zu besonders motivierten und qualifizierten Ausbildungsbewerbern werden und bietet hervorragende Karrierechancen in einem international führenden Konzern.

Einen echten Freundschaftsdienst erwies der große Lernpartner dem Gymnasium St. Leonhard bereits kurze Zeit nach der Vertragsunterzeichnung in Form von nicht weniger als zehn beachtlich leistungsfähigen Laptops und zwei Roboter-Sätzen – für Insider: „FLL Robot Sets NXT“. Geschäftsführer Kurt Petru, beeindruckt von den Projekten der Physik-Arbeitsgemeinschaft „Robotic“ mit Herrn Mulorz, haben den Hobby-Physikern damit ein paar besonders motivierende Hilfsmittel zur Verfügung gestellt. Die Laptops wurden unterrichtlichen Zwecken zugeführt, zur Messwerte-Erfassung im Physikunterricht der Sek-II sind sie beispielsweise sehr gut zu gebrauchen.

 

„Leidenschaft für den Kunden“ ist das Leitziel unseres großen Freundes. Beide Seiten der Lernpartnerschaft arbeiten daran, dass sich daraus künftig eine „Leidenschaft für St. Leonhard“ entwickelt und vor allem daran, dass diese Leidenschaft auf Gegenseitigkeit beruht.

 
Vera Kühn
 

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